Réallon und Vaucluse

Heute starten wir die ausgeschilderte Tour 21 in Station de Réallon. Zuerst führt der schmale Trail Richtung Prunier, bevor wir dem Flusslauf folgen.

Hinten im Tal meinen wir einen Fata Morgana zu sehen. Rote Sonnenschirme flattern im warmen Wind. Ist das wirklich ein offenes Restaurant? Wir trauen dem Anblick nicht so ganz und weichen zuerst von der Route ab, um einen Blick auf die kleine Kappelle und danach auf den nahen Marmite de Géant – einem «Wassertopf im Fluss» – zu werfen.

Und dann kehren wir das erste Mal in diesen Ferien ein und lassen es uns im «Le Melezin» gut ergehen. Nach dem petit café steigen wir wieder in den Sattel und bewältigen die meisten der heutigen Höhenmeter. Eine ordentliche Schiebpassage gehört kurz vor Vaucluse auch dazu. Dafür werden wir mit einer wunderbaren Aussicht belohnt.

Zum Abschluss der heutigen Tour ist uns ein flowiger Trail gegönnt. Und die ersten Gewitterwolken am Horizont mahnen zur Rückkehr.

Chorges und der Lac de Serre-Ponçon

Auf dem Programm steht heute die schwarz markierte Tour 18, definiert als «très difficile». Wir starten in Chorges.

Die ersten Kilometer sind noch harmlos, auf Schotter oder guten Waldwegen. Gelegentlich mit eigenartigen Steinhügeln begleitet.

Die Arbeit wird bald belohnt. Kurz nach dem höchsten Punkt dürfen wir die herrliche Aussicht auf den Lac de Serre-Ponçon und die ganze Bergwelt geniessen.

Der Weg Richtung See erinnert und dann wieder an die schwarze Markierung. Teils ist der Weg schon etwas unwegig 😉

Die Bikearbeit hat sich heute sehr gelohnt, der See und die Umgebung ist unvergesslich schön.

Les Orres

Les Orres ist als Skigebiet bekannt. Wir starten unsere Biketour im alten Dorf Les Orres und erklimmen bereits die ersten Höhenmeter, bis wir den Skiressort Les Orres Station mit seinen Hochhäusern – derzeit menschenleer – erreichen. Nun aber gehts weiter auf Naturwegen, Schotter und Trails, perfekt ausgeschildert mit der Nummer 7.

Wir können bereits einen Blick auf die andere Talseite werfen und auf den Trail, der auf uns wartet…

Der höchste Punkt der Tour ist die wunderschönen Ebene, auf welcher sich ein kleiner Bach über die gesamte Talbreite schlängelt.

Nun müssen wir wenige Kilometer auf demselben Weg zurück biken und gelangen via Flussüberquerung auf die andere Talseite.

Nur noch wenige Kilometer, und wir erreichen unseren Ausgangsort, Les Orres, das kleine alte und schmucke Dorf.

Circuit de Hauterive

Wir starten unsere Tour bei Grangeneuve. Bei der landwirtschaftlichen Schule gibt es am Wochenende genug freie Parkplätze.

Die Tour startet ca. 500 Meter nach dem Parkplatz und ist mit der Nummer 275 markiert. Die Saane wird in diesem Abschnitt von imposanten Felsen gesäumt.

Der Weg führt auch durch schöne Waldabschnitte und nahe bei la Tuffière zeigt sich schon der Frühling im Gewässer.

Der Weg führt teilweise direkt am Wasser, den Felsen entlang. Eine wunderschöne Rundwanderung von ca. 10 km.

Cascade des Combes


Wir sind auf Erkundungstour und machen in Saint-Claude einen kurzen Halt. Wen wunderts: hier werden Tabakpfeifen fabriziert.

Kurz nach Saint-Claude parkieren wir bei der Pont du Diable und steigen zum Wasserfall hinunter, dem Cascade des Combes.

Wir folgen dem Flusslauf vor dem Wasserfall und finden wunderschöne Wasserläufe in einem vermoosten Wald vor.

Keiner zu klein um dabei zu sein: Arni Plüsch trippelt ordentlich mit.

Wintermärchen am Doubs

Wir starten in Les Brenets und überqueren beim Saut du Doubs die Grenze nach Frankreich. Ab hier führt ein wunderschöner, heute leicht verschneiter Weg zum Barrage du Châtelot, entlang dem Lac du Moron.

Eigentlich wollten wir bei der Barrage den Doubs überqueren, doch das ist unmöglich, die Staumauer ist in keinster Weise überquerbar. Wir wandern einen halben Kilometer weiter. Der Fluss wird hier wieder ruhiger und breiter. Und – wir trauen unseren Augen nicht – eine einzigartige Tellerformation lässt uns den Fluss überqueren.

Weiter gehts hinauf zu den Felsen – den Roches-de-Moron. Die mageren Sonnenstrahlen sind jetzt ganz verschwunden, doch die schneebeladenen Wolken tragen zum Windermärchen bei.

Der weitere Weg führt uns über die Krete mit inzwischen knöchelhohem Schnee und an knorrigen Bäumen zum Ausgangspunkt zurück.

Hüfttief ist der Schnee, korrigiert Arni Plüsch. Es kommt auf den Blickwinkel an.

Die Krete mit dem Mont Bifé und und dem Vanil des Cours

Wir finden bei der Gorge de la Jogne noch einen Parkplatz und starten dort unsere Tour – Beschreibung auf Komoot.

Die Nebelgrenze ist ungewiss. Nach den ersten Höhenmetern sind wir aber bereits klar über den Grenze.

Der Wanderweg führt entlang der Krete. Es geht auf, ab, auf, ab und schon haben wir den Mont Bifé erreicht.

Nach dem Mont Bifé wandern wir wieder hinunter und nehmen – bei der Weggabelung – Kurs auf den Vanil des Cours.

Und dann ist er wieder da, der Nebel.

Auch der Vanil des Cours ist «bezwungengen». Der Himmel oben wunderschön blau. Die Sicht zu Tale ist vom Nebel verdeckt.

Nur der Moléson trotzt dem Nebel.

Unsere Rundwanderung führt uns zurück nach Crésuz, zum Eingang der Gorges de la Jogne.

Gut gewandert, mein Arni Plüsch am Ende der Schlucht und zum Tourenende.

Pic de Bure

Heute stehen wir früh auf und ziehen die flinken Bergschuhe an. Ziel ist der Pic de Bure auf 2709 HM. Er ist der Stolz der Region.

Tourbeschreibung auf Komoot.

Die ersten Höhenmeter machen wir bequem mit dem Auto. Kurz nach La Montagne gibt es auf 1400 HM einen Parkplatz für die Wanderliebhaber.

Die ersten Kilometer führen noch mehrheitlich durch Wald.

Das Gefälle wird vorzu etwas strenger, das Panorama umso imposanter.

Wir haben die Bergspitze erreicht. Der Ausblick ist überwältigend.

Wir wandern ca. 200 HM hinunter und umrunden die Hochebene mit dem Observatorium für Radioastronomie.

Nach der Plateau-Umrundung gehts steinig bergab. Sehr steinig und rutschig. Beim Camping müssen wir die Dolomit-Bergschuhe liebevoll dem Abfallkübel überreichen: Sohle entgültig abgelaufen und Fersenbereich von den Steinen arg beschädigt. Die Salomon-Speed-Cross haben den Abstieg und die Abrutscherei überlebt 😉