Das herrliche Panorama vom Mont d‘Or

Wir starten in Vallorbe. Parkieren kann man entlang dem Fluss oder auf dem grossen Parkplatz in Richtung «P – Manifestation» – mir scheint, das Schild sei immer da, ein Fest haben wir noch nie erlebt…

Los gehts in Richtung Bahnhof. Von hier aus ist der Weg offiziell ausgeschildert.

Oben angekommen, ist die Sicht auf die «Falaises Mont d’Or» überwältigend.

Etwas im Dunst, aber gut erkennbar: der Lac de Saint-Point.

Auf dem Mont’Or… nein, nicht ein Tinguely-Kunstwert, sondern einen nicht ganz vertrauenserweckenden Doppel-Skilift, Modell «de France».

Keiner zu klein, dabei zu sein. Der Obertrippler, Arni Plüsch, fehlt auch heute nicht.

Lange Ohren und Saisonstart

Die Hasen haben wohl auch nicht gerne kalte Ohren und haben das schönste Wetter ins Wallis bestellt. Den Anker werfen wir einmal mehr im Camping-Mühleye in Visp aus und noch bevor die Kaffeekanne ausgekühlt ist, starten wir umgehend die erste Tour.

Wir folgen der Strasse Richtung Bürchen – Moosalp. Der Hinweis «Geschlossen» beim Strassenschild Moosalp gibt uns etwas zu denken…

Da der Schnee wirklich noch seeeehr tief liegt, wählen wir anstelle der Strasse in die Moosalp die Strasse nach Zeneggen. Wir sind etwas überrascht über den Hinweis «Nur für Pistenfahrzeuge». Wir wissen umgehend warum und fahren – vermischt mit rutschen – nach Zeneggen.

Tag zwei. Der Wind ist etwas kühler, der Himmel immer noch herrlich blau und in der Sonne ist es richtig warm. Los gehts in Richtung Eggenberg und weiter auf dem Suonenweg Richtung Ze Steinu.

Achtung Steinschlag!

Sonnig warm und breitwegig trailen wir ins Tal.

Herrliche Tunnels säumen den Weg.

Kleinere und grössere Wasserfälle laden zum Bewundern ein.

Zu dieser überhängenen Wegverbindung gibt es gottlob noch eine sichere Umgehung durch einen kurzen Tunnel.

Der weitere Weg ist einmal breiter, schmaler, sicherer oder überhängiger.

Der Blick ins Baltschiedertal ist jederzeit überwältigend.

Tag drei. Heute ziehen wir uns noch etwas wärmer an und trampen nach Visperterminen. Hinunter gehts über den Endurotrail.

Zwischenhalt mit Stabilitätstraining. Wir haben schliesslich Physio-Arpagaus dabei…

Tag vier. Nochmals etwas wärmer anziehen. Die Schneedrohungen senden Vorboten… Rauf nach Zeneggen und nochmals den Rebenweg hinunterbrettern.

Ausklang und geniessen auf dem Camping.

Das waren wunderbare Ostern. Der Schnee kann jetzt kommen. Die Hasen haben ihre Arbeit jetzt auch getan.

Gorges de la Jogne

Kurz nach Broc starten wir unsere Tour durch die Gorges de la Jogne. Blauer Himmel, etwas kalt, der Boden noch gefroren und an nassen Stellen entsprechend sch….glatt. Aber nur zu Beginn. Schon bald gelangen wir zum Eingang der Schlucht, eine Art Mini-Aareschucht.

Sofort wird zum ersten Fotoshooting aufgerufen…

Am Eingang der Schlucht zögern wir kurz – Männer mit Hut dürfen nicht durch. Warum nicht? Keine Ahnung. Wir tragen Mützen und gehen weiter.

Bereits auf den ersten Metern geniessen wir schöne Aussichten und unendlich lange Holzbrücken über unwegigen Felsbröcken.

Am Ende der Schlucht lacht uns die Sonne entgegen.

Wir wandern um den Lac de Montsalvens, gönnen uns einen Take-away-Kafi in Charmey und geniessen auf dem Rückweg nochmals die Schlucht und stützen die Felsen ab.

Nochmals Kaffe beim Auto… seit der Seuchenzeit haben wir immer eine Kanne dabei.

Auf dem Rückweg machen wir noch einen Tourist-Trip nach Gruyères und shoppen bundesrätlich maskiert herrlichen Käse.

Surrein und Umgebung

Eine Woche Skating und bester Wetterbericht. So starten wir unsere Erholungswoche in Surrein.

Blauer Himmel und eine tägliche Ration Skating auf der über 25km langen Loipe laden ein zum winterlichen Sportvergnügen.

Auf dem stillen Camping Disentis gibt Mittagsfutter… für uns und das fröhlich schnatternde Gefieder.

Unsere Behausung in Surrein krönt die Bündnerferien. Top Wohnung sonnseitig und Hanspeter ist ein sehr freundlicher Vermieter.

Weil am späteren Nachmittag die Loipe dann doch etwas leidet, geniessen wir jeweils noch die Sonne ohne „Juflilatten“. Zum Beispiel mit einer Winterwanderung auf dem Lukmanier.

Und das wohl letzte Wintermärchen dieser Wintersaison erleben wir im schönen Safiental.

Imposante Felsen

Heute wählen wir einen bequemen Weg und folgen ab Le Noirmont der ausgeschilderten Tour 457.

Zuerst führt der Weg zum Doubs hinunter, wo wir dem wunderschönen Uferweg folgen.

Was auf den ersten Blick wie ein Muster aussieht, ist die klare Wasserspiegelung des stillen Doubs.

Bei Le Theusseret (der kleine Umweg lohnt sich) dürfte dieser Fisch einen Hinweis geben, was während den Öffnungszeiten des Restaurants auf der Menükarte stehen würde…

Den malerischen Wasserfall gibts kostenlos von der Restaurantterrasse zu sehen.

Bei Le Theusseret beginnt der Aufstieg durch den Wald und teils über kurze Leitern. Der nächste Höhepunkt der Wanderung lässt nicht lange auf sich warten: die imposanten Felsen bei Chez le Bôle.

Von hier geniessen wir auch noch einmal einen herrlichen Ausblick auf den Doubs.

Weiter gehts auf den Sommêtre-Grat, bevor wir wieder dem Weg nach Le Noirmont folgen.

Und weil der Tag so sonnig und warm ist für einen winterlichen Februartag, machen wir noch einen Abstecher rund um den Etang de Gruère.

Combe de Biaufond und seine Eiskunstwerke

Wir starten unsere Wanderung in la Ferrière und folgen dem Wegweiser im Dorfzentrum nach Cul des Prés, einem stiller See in einer herrlichen ungestörten Wildnatur.

Weiter gehts in Richtung Biaufond, durch die einzigartige Combe de Biaufond. Zuerst führen Leitern in die Tiefe der Schlucht, wo wir auf den eisverhangenen Schluchtenfuss treffen.

Weiter gehts über Brücken, Treppen und schöne Wege durch die Schlucht.

Zuführende Bäche präsentieren sich uns mit prächtigen Eisformationen umrahmt.

Keine tolle Wanderung ohne Arni Plüsch.

In Biaufond angekommen, geniessen wir einen kurzen 5-Minuten-Trip nach Frankreich.

Wir nehmen den Weg zurück via Creux des Rets, wo sich beim Cul des Prés die Runde schliesst und wir denselben Weg nach la Ferrière zurückwandern.

Die Wasserfälle um Romainmôtier

Wir starten unsere Tour im stillen Romainmôtier mit der imposanten Abtei. Nach dem Dorf (unterhalb Campingplatz) gibt es einen öffentlichen Parkplatz. Der Weg für wieder zurück ins Dorf und durch die Abtei. Dort folgenden wir dem Wegweiser nach Croy.

In Croy ist bereits das erste grosse Highlight der Tour signalisiert: Der Cascade du Dard. Zu dieser Jahreszeit ist er wunderbar mit Eiszapfen dekoriert.

Der Weg führt weiter dem Fluss Nozon entlang. Nach knapp 1km folgen wir NICHT dem offiziellen Wanderwegweiser, sondern nehmen den lokal signalisierten Weg, weiter der Nozon entlang.

Wir gelangen wieder zu einem Wegweiser und folgen der Richtung nach Ferreyres. Im Vallé d’Engens (nicht ausgeschildert) führt uns der schmale Weg durch einen vermoosten Waldabschnitt.

In Ferreyres ist das nächste Highlight wieder signalisiert: wir folgen dem Wegweiser zum Tine de Conflens.

Ein verwinkelter Weg führt uns zur Oase der Ruhe, mit vielen vom Wasser gehöhlten Steinlöcher.

Tine de Conflens: Staunen, geniessen, wirken lassen…

Bis kurz nach Ferreyres nehmen wir denselben Weg zurück…

… danach wählen wir den direkt nach Romainmôtier signalisierten Weg zurück.

Winterlicher Doubs

Eine richtige winterige Wanderung ist auf Plan. So fahren wir in den Jura, nach les Brenets. Dort starten wir unsere Tour, die Mützen tief in die Stirn gezogen.

Die ersten ca. 8km führen fast immer direkt dem Doubs entlang, an wunderbaren, fetten Eiszapfen vorbei…

… und durch kurze Tunnels.

Kurz vor dem Stauwehr führt der Weg in die Höhe zum ersten Aussichtspunkt.

Auf les Rochers de Moron bestaunen wir den Lac de Moron von einer weiteren Optik.

Auf dem Höhenweg zurück, bietet sich uns ein herrlicher Ausblick über den ganzen Seelauf mit Sicht auf Frankreich.

Und dann wandern wir zum Ausgangspunkt zurück, alle Jackenschichten angezogen, den in der Höhe weht nun ein ganz scharfer und kalter Wind.

Der letzte Wegabschnitt, kurz vor les Brenets.