Quiberon und die Côte Sauvage

Auch nach dieser Regenfront hat die Sonne heute das Lachen wieder gelernt.

Wir fahren weiter nach Carnac, Camping de l‘Étang. Schön grosse Stellplätze aber das Sanitär begeistert uns wenig. Wir werden von den lustigen Hasen auf dem Platz abgelenkt 😉

Der Camping liegt etwas ausserhalb von Carnac und in der Nähe von einem grossen Feld voller Megalithen.

Teilweise sind sie sehr gross und natürlich ist der kleine Arni hurtig mit etwas Hilfe auf einen Stein geklettert.

Dann gehts weiter Richtung Halbinsel Quiberon. Vor allem die westliche Seite, die Côte Sauvage interessiert uns. Wir können uns am wilden und schäumenden Wellengang kaum satt sehen.

Pont Aven

Nur unter der Dusche ist es noch nasser. Heute weint der Himmel nahezu durchgängig.

Wir haben das malerische Pont Aven auf Programm. Maler sehen wir keine, selbst ein Aquarell würde verfliessen. Wir können uns aber gut vorstellen, dass das kleine Dorf mit ein paar Sonnenstrahlen unvergesslich wirken würde.

Schönwetter-Vorstellungen machen Hunger. Mann wartet magenknurrend auf die mittägliche Galette “complet”.

Mann ist nach dem Bretonenschmaus trotz Wetter wieder zufrieden.

Dann gibst noch einen Kaffeehalt in Kerdruc. Aufgrund der äusseren Bedingungen nur ein Indoorfoto 😉

Concarneau

Nächster Halt: Concarneau, Camping les Sables blanc. Der Camping ist sehr gut gelegen, liegt leicht erhöht und je nach Stellplatz gibts sogar Meeressicht. In die Stadt können wir zu Fuss gehen und das tun wir auch gleich vor dem ersten Regenguss heute.

Die vieille Ville ist von dicken Mauern umgeben.

Hinter den Mauern wimmelt es von Souvenirläden und Restaurants.

Auch auf diesen alten Mauern ist ein Spaziergang möglich und der Ausblick auf die Stadt dürfte nirgends wo besser sein.

Auf dem Rückweg ballen sich erneut Regenwolken auf…

Wir kommen haarscharf trocken zurück und bringen zwei Bretonen mit: Mouette und Mötteli. Sie haben genug von kalten Wintern am Meer und wollen auswandern. Die Zwei werden herzlich aufgenommen.

Im Mittelalter unterwegs

Am Morgen schauen wir uns vor Ort in Pont-Croix um.

Auf dem Platz de la République gibts erst einmal einen petit Café. Der Bar-Hund weiss, dass es zum Café ein Biscuit gibt, welches er mit professionellem Hundeblick erobert. Nur die Hundefigur ist etwas aus den Fugen geraten.

Weiter geht der Dorfrundgang durch mittelalterliche Gassen.

Der kleine Hunger verlangt nach einer Mittags-Galette. Wir werden hinter der Kirche fündig.

Am Nachmittag fahren wir nach Locronan, einem weiteren mittelalterlichen Dorf.

Hinter den alten Gemäuern verbergen sich viele Läden mit Köstlichkeiten.

Prochaine arrêt: America

Wir machen Halt im mittelalterlichen Dorf Pont-Croix auf dem Camping “entre pierre et mer” und sind sehr zufrieden. Der Camping scheint neu zu sein und hat wenig Bäume – es sind wunderbar sonnige Stellplätze.

Dann gehts auf Wanderung. Pointe du Raz, ist einer der westlichsten Orte von Frankreichs Festland. Wir haben die Augen zusammengekniffen – aber wir haben Amerika nicht gesehen. Es stimmt also, die Erde ist rund 😉

Natürlich gabs für Gross und Klein noch Fotoshootings.

Und sei an dieser Stelle auch einmal die Campingküche erwähnt. Die ist soweit möglich regional, bio und vorwiegend gemüsig. Heute Mittag gibt es Endivien mit Tomatenkaviar und Mozarella an Ingwer-Soja-Sauce. Bonäppli!

In Audierne Port geniessen wir noch ausgiebig die Abendsonne, Morgen will sich – gemäss Vorhersage – das sonnige Wetter eine Auszeit nehmen…

Zipfeltreffen

Wieder ein Biketag. Direkt vom Camping La Presqu’île in Crozon radeln wir zum Pointe de Dinan. Von dort gibts eine einzigartige Aussicht zum Point Pen Hir.

Der Point Ben Hir ist gut zu erkennen an den drei Vor-Mini-Inselchen.

In Camaret-sur-Mer gibts je eine Galette salzig und süss mit Cidre und vollgegessen rollen wir heimwärts zur RollVilla.

Mögliche Biketouren in der Übersicht:

Cap de Chèvre

Es geht weiter. Über diese Brücke fahren wir in Richtung Crozon.

Der gewählte Camping heisst Presqu’île – was ich frei übersetze als “fast Insel”. Und das trifft mit leicht zugedrücktem Auge mit Blick auf die Karte fast zu, der kleine und schmucke Ort Crozon befindet sich auf einem kleinen Seitenarm westlich der Bretagne.

Der Camping ist top und verdient seine drei Sterne. Zum Stellplatz gibt es einen Holztisch mit integrierten Sitzbänken und für den gemütlichen Teil farbige Sitzstühle.

Und dann gehts los zum Cap de Chèvre, dem untersten der drei Zipfel an diesem Seitenarm. Wie üblich führt der GR 34 der Küste entlang.

Zu dieser kleinen Bucht wandern wir hinunter. Unten ist es etwas brüchig und abschüssig…

Einstein, unser Schaf, fragt sich, warum das Cap “de Chèvre” heisst. Weit und breit keine Verwandten in Sicht. Er befürchtet, das einst die Schafe nicht schwimmtüchtig waren.

Singletrail in den Wäldern von Huelgoat

Ca. 300 Meter weit weg vom Camping kann man direkt in die VTT Route Nr. 5 einsteigen.

Am besten mit Kartenmaterial, es gibt ein paar heikle Stellen die schlecht oder gar nicht markiert sind.

In Huelgoat gab noch einen Galette- Boxen-Stopp.

Die Kartenaufzeichnung möchten wir hier nicht einfügen, sie zeigt ein paar „Wurmfortsätze“ an.