Le Prarion

Heute schnüren wir die Trailschuhe. Ziel ist der Prarion, Startpunkt Saint-Gervais-les-Bains. Über die Tête de la Charme steigen wir auf, begleitet von ein paar Sonnenstrahlen. Der Wetterbericht verspricht Stabilität, doch oben zeigt sich die Sonne nur noch schüchtern, während die Wolken tief in den Bergen hängen. Schade – der Ausblick könnte hier grossartig sein.

Nach einer kurzen Rast überrascht uns leichter Regen. Nichts Dramatisches, doch er begleitet uns fast bis zurück nach Saint-Gervais. So wird der Abstieg zu einem feucht-nassen Kapitel.

Tête du Planay – Niard

Direkt hinter Sallanches, unserem Ausgangspunkt, steigen die Berge steil an – eine Einladung zur Biketour. Die Wege sind fordernd, oft sehr steil, und nach den letzten Regentagen spritzt der Matsch unter den Reifen hervor.

Auf dem Tête de Planay erreichen wir den höchsten Punkt der Tour. Von dort rollen wir in einer großen Schleife auf die gegenüberliegenden Bergseite. Bei der Talfahrt belohnt uns der Weg mit einem kleinen Wasserfall – ein stimmungsvoller Abschluss.

Wiwannihütte

Im zügigen Schritt geht es von Ausserberg stetig bergauf – vorbei an Lärchen und markanten Felswänden.

Kurz vor der Ziel führt der Weg über eine offene Weide, auf der eine kleine Herde Walliser Schwarznasenschafe grast. Dick in ihre wolligen Mäntel gehüllt, trotzen sie gelassen dem rauen Bergklima. Ihre schwarzen Gesichter und lockigen Stirnfransen wirken fast skurril in der kargen Hochgebirgslandschaft – ein charmantes Bild kurz vor Ankunft bei der Wiwannihütte.

Die Hütte selbst liegt auf 2’470 m ü. M. eingebettet in die felsige Hochgebirgswelt, ein beliebter Ausgangspunkt für alpine Touren und Kletterrouten – und ein lohnendes Ziel für alle, die eine einzigartige Aussicht geniessen wollen.

Simpon – Sirwoltusee – Stockalperweg

Wir starten bei tief hängenden Wolken und nehmen den teils steilen Aufstieg zum Sirwoltusee unter die Füsse.

Es folgt eine steile Geröllhalde bis zum höchsten Punkt der Tour. Danach führt der Weg dem Grat entlang.

Blick auf den Rossbodengletscher.

Wieder im Tal – in Egga – angelangt, führt der Stockalperweg zum Ausgangspunkt zurück.

Am Ende wieder ein Blick auf den Anfang der Tour.

Saas Balen und der Fellsee

Unsere Tour beginnt in Visp und führt uns zunächst auf Mountainbike-Wegen bis nach Stalden. Ab dort sind wir grösstenteils auf der Strasse unterwegs. In Saas-Balen beginnt der Anstieg: Zunächst auf Asphalt, dann auf Schotter und schliesslich auf einem groben Bergweg – insgesamt jedoch gut fahrbar bis zum See.

Die Abfahrt hingegen ist deutlich anspruchsvoller und beinhaltet zahlreiche Schiebe- und Tragepassagen. Ab Saas-Balen folgen wir dann durchgehend der ausgeschilderten MTB-Route – diese ist allerdings nur talwärts markiert.

Gibidum und das Nanztal

Jetzt sind wir nicht Bio unterwegs – daher können wir direkt ab Visp starten. Die erste Etappe endet im Restaurant Gibidum, wo wir eine kleine Herrlichkeit geniessen. Dann gehts weiter auf den Gibidumpass.

Fotospass auf dem Gibidumpass.

Und dann gehts weiter zu Tale durchs schöne Nanztal.

Le Poët-en-Percip – Sommet Est de gravas

Aus unserer Sicht ist diese Rundtour von Buis-les-Baronnies nach Le Poët-en-Percip die Königsetappe in der Region – ein echtes Highlight für alle, die einsame Strassen, spektakuläre Landschaft und sportliche Herausforderungen schätzen.

Die Strecke führt durch eine eindrucksvolle Szenerie aus schroffen Kalkfelsen, Lavendelfeldern und abgelegenen Bergdörfern. Immer wieder eröffnen sich weite Blicke auf die umliegenden Gipfel der Baronnies und bei guter Sicht sogar bis zum Mont Ventoux.

Der Aufstieg nach Le Poët-en-Percip ist fordernd, aber durchweg lohnend – sowohl landschaftlich als auch fahrerisch. Die Abfahrt zurück nach Buis ist kurvig, schnell und macht einfach nur Spass. Dank der Kombination aus verkehrsarmen Strassen, sportlichem Anspruch und mediterraner Landschaft zählt diese Tour für uns zu den schönsten Rundfahrten im südlichen Drôme-Gebiet.