Le Poët-en-Percip – Sommet Est de gravas

Aus unserer Sicht ist diese Rundtour von Buis-les-Baronnies nach Le Poët-en-Percip die Königsetappe in der Region – ein echtes Highlight für alle, die einsame Strassen, spektakuläre Landschaft und sportliche Herausforderungen schätzen.

Die Strecke führt durch eine eindrucksvolle Szenerie aus schroffen Kalkfelsen, Lavendelfeldern und abgelegenen Bergdörfern. Immer wieder eröffnen sich weite Blicke auf die umliegenden Gipfel der Baronnies und bei guter Sicht sogar bis zum Mont Ventoux.

Der Aufstieg nach Le Poët-en-Percip ist fordernd, aber durchweg lohnend – sowohl landschaftlich als auch fahrerisch. Die Abfahrt zurück nach Buis ist kurvig, schnell und macht einfach nur Spass. Dank der Kombination aus verkehrsarmen Strassen, sportlichem Anspruch und mediterraner Landschaft zählt diese Tour für uns zu den schönsten Rundfahrten im südlichen Drôme-Gebiet.

Pierrelongue – Mollans sur Ouvèze – Brantes

Diese abwechslungsreiche MTB-Rundtour starten wir in Buis-les-Baronnies. Auf kleinen Strassen und Naturwegen geht es zunächst nach Pierrelongue, wo die markante Kirche malerisch auf einem Felsen thront.

Die nächste Sehenswürdigkeit bietet Mollans-sur-Ouvèze, ein charmantes Dorf am Rand der Baronnies und der Fluss Ouvèze.

Weiter führt uns die Route zur Gorges du Toulourenc. Die wilde Schlucht mit dem türkisgrünen Flusslauf lohnt sich für eine kurze Pause und einfach zum Geniessen.

Ein weiterer Höhepunkt ist das historische Dörfchen Brantes mit seinen engen Gassen. Hier geniessen wir eine kleine Gaumenfreude bei Suzette.

Les Dentelles de Montmiral 

Die Dentelles de Montmirail verdanken ihren Namen der zackigen, filigranen Form ihrer Kalksteinwände. Auf unserer Biketour, mit Start und Ziel in Bédoin, sehen wir sie immer wieder von einer anderen Seite. Teils müssen wir aber den Blick besser auf die engen Bergwege halten.

La Roque-Alric: Ein Adlernest in den Dentelles.

Terres Ocres

Die Terres Ocres sind stark erodierte Hügel- und Felsformationen, deren Böden von Gelb über Orange bis Tiefrot leuchten – ein geologisches und optisches Spektakel. Sie entstanden durch eisenhaltige Sandsteinsedimente, die über Millionen Jahre abgelagert und später vom Wasser modelliert wurden. Sie befinden sich unweit vom Camping La Pinede. Auf dem Rückweg «stolpern» wir noch über eine Gelateria mit feiner Bio-Glace.

Combe de Malaval und Combe de Curnier 

Die Combe de Malaval und die Combe de Curnier sind zwei Schluchten im Südhang des Mont Ventoux mit ganz eigenem Charakter. Direkt vom Campingplatz können wir eine Rundtour unternehmen, bei der wir beide Combes miteinander verbinden können.

Combe de Malaval:

Die Combe de Curnier beeindruckt uns durch die steilen Felswände. Platzangst ist hier definitiv nicht gefragt.

Le Ventoux

In Bédoin stellt sich nicht die Frage, ob man den Ventoux erklimmt, sondern wann. Da für die kommenden Tage Wind vorhergesagt war, haben wir uns bereits am Tag nach unserer Ankunft an den Aufstieg gewagt.

Höhe: 1.909 m
Spitzname: „Der Riese der Provence“
Anstieg von Bédoin: 21,5 km | Ø 7,5 % Steigung | ~1.610 Hm
Berühmt durch: Tour de France, extreme Wetterbedingungen und viel Wind
Besonderheit: Karge, mondartige Landschaft im oberen Drittel

Col de Pennes

Diese abwechslungsreiche Rundtour führt uns auf den Col de Pennes – einen eher unscheinbaren Pass, der selbst wenig Aussicht bietet, aber dennoch Teil einer landschaftlich lohnenden Strecke ist. Die wahre Schönheit der Tour zeigt sich unterwegs: stille, schmale Strassen, einsame Hochebenen und vor allem das idyllische Flusstal der Roanne mit eindrucksvollen Felsformationen.

Der Anstieg zum Col ist angenehm zu fahren, und trotz seiner Zurückhaltung in Sachen Panorama lohnt sich die Runde dank ihrer landschaftlichen Vielfalt und der ruhigen Streckenführung abseits stark befahrener Strassen.