Wiwannihütte

Im zügigen Schritt geht es von Ausserberg stetig bergauf – vorbei an Lärchen und markanten Felswänden.

Kurz vor der Ziel führt der Weg über eine offene Weide, auf der eine kleine Herde Walliser Schwarznasenschafe grast. Dick in ihre wolligen Mäntel gehüllt, trotzen sie gelassen dem rauen Bergklima. Ihre schwarzen Gesichter und lockigen Stirnfransen wirken fast skurril in der kargen Hochgebirgslandschaft – ein charmantes Bild kurz vor Ankunft bei der Wiwannihütte.

Die Hütte selbst liegt auf 2’470 m ü. M. eingebettet in die felsige Hochgebirgswelt, ein beliebter Ausgangspunkt für alpine Touren und Kletterrouten – und ein lohnendes Ziel für alle, die eine einzigartige Aussicht geniessen wollen.

Simpon – Sirwoltusee – Stockalperweg

Wir starten bei tief hängenden Wolken und nehmen den teils steilen Aufstieg zum Sirwoltusee unter die Füsse.

Es folgt eine steile Geröllhalde bis zum höchsten Punkt der Tour. Danach führt der Weg dem Grat entlang.

Blick auf den Rossbodengletscher.

Wieder im Tal – in Egga – angelangt, führt der Stockalperweg zum Ausgangspunkt zurück.

Am Ende wieder ein Blick auf den Anfang der Tour.

Saas Balen und der Fellsee

Unsere Tour beginnt in Visp und führt uns zunächst auf Mountainbike-Wegen bis nach Stalden. Ab dort sind wir grösstenteils auf der Strasse unterwegs. In Saas-Balen beginnt der Anstieg: Zunächst auf Asphalt, dann auf Schotter und schliesslich auf einem groben Bergweg – insgesamt jedoch gut fahrbar bis zum See.

Die Abfahrt hingegen ist deutlich anspruchsvoller und beinhaltet zahlreiche Schiebe- und Tragepassagen. Ab Saas-Balen folgen wir dann durchgehend der ausgeschilderten MTB-Route – diese ist allerdings nur talwärts markiert.

Gibidum und das Nanztal

Jetzt sind wir nicht Bio unterwegs – daher können wir direkt ab Visp starten. Die erste Etappe endet im Restaurant Gibidum, wo wir eine kleine Herrlichkeit geniessen. Dann gehts weiter auf den Gibidumpass.

Fotospass auf dem Gibidumpass.

Und dann gehts weiter zu Tale durchs schöne Nanztal.

Üechtwang, Seileggu und Schwarzhorn

Der Weg auf der Wanderkarte wirkt beeindruckend und etwas furchteinflössend – heute wollen wir ihn selbst erkunden. Wir parkieren unser Auto bei der Rarnerchumme, was dank der Nebensaison problemlos möglich ist. Unser Weg führt uns durch das Bietschtal, stets mit Blick auf das mächtige Bietschhorn, zumindest dort, wo die Felswände uns freie Sicht erlauben.

Bald stehen wir vor der Üechtwand, und sie ist tatsächlich so steil wie erwartet. Der Vorteil: Wir gewinnen rasch an Höhe. Nach der Wand verläuft der Pfad, teils steil abfallend, entlang der Flanke des Schwarzhorns. Dieser Abschnitt ist nichts für ungeübte Wanderer. Auf der Seileggu führt der Weg direkt über den Grat, bevor es wieder hinunter ins Tal geht. Zunächst steil abwärts, dann immer in weiten Kehren, die sich nicht abkürzen lassen.

Zurück in der Rarnerchumme geniessen wir gleich unser Nachtessen – gut geplant, denn heute ist der letzte Tag der Saison.

Charles Kuonenbrücke – Randa

Heute steht ein ganz besonderer Test an: Sind wir schwindelfrei genug für die längste Hängebrücke der Alpen? Unser Abenteuer beginnt in Randa. Von dort aus folgen wir den Wegweisern durch das malerische alte Dorf zur Hängebrücke.

Mit beeindruckenden 494 Metern Länge ist die Charles Kuonenbrücke (Europabrücke) die längste Fussgänger-Hängebrücke in den Alpen. Für die Überquerung brauchen wir etwa zehn Minuten, während wir am höchsten Punkt rund 85 Meter über dem Grabengufer schweben.

Nach einem kurzen Stopp setzen wir unsere Wanderung zur Europabrücke fort, die jedoch zu dieser Jahreszeit bereits geschlossen ist. Also folgen wir dem Euroweg weiter. Beim Birchbach führt uns ein teilweise sehr steiler Pfad über Chüebodma schliesslich zurück nach Randa.

Fieschertal – Burghütte – Eggishorn

Wir starten unseren Trail in Fiesch und laufen die ersten Kilometer dem Wysswasser entlang. Ab Fieschertal steigt es langsam und dann immer mehr, bis wir die Burghütte erreichen.

Sehr wakeliges Hängebrücklein kurz vor dem Märjelensee.

Hoch über dem Mäjelensee können wir weit hinten einen Blick auf den Fieschergletscher erhaschen.

Erster Blick auf den Aletschgletscher.

Der kleine Tällisee spiegelt die Umgebung einzigartig.

Nach über 1800 HM haben wir das Eggishorn erreicht und geniessen den herrlichen Blick auf den Aletschgletscher.