Gryon

Ein sonniges Weekend steht vor der Türe. Wir packen unsere Sportsachen in den Wohnwagen und stellen unsere kleine Villa in Gryon, Camping Les Frassettes auf. Ein kleiner Camping, mit allem was es braucht.

Nach einem kurzen Gewitter zeigt sich uns ein wunderbarer Regenbogen über dem Campingplatz.

Am Samstag starten wir die ausgeschilderte Biketour Nr. 582, verlassen diese nach ca. 3 km, folgen der Teerstrasse und folgen ab Champ de Gryonne der Tour Nr. 68 in Richtung Passstrasse Col de la Croix. Weiter gehts zum Col de Bretaye, mit seinen einzigartigen mit Holzschindel bedeckten Alphütten.

Und dann folgen die Schneepassagen…

Die Tour Nr. 68 führt uns an den vier Bergseen hinter dem Col de Bretaye vorbei, und weiter bis auf die Passstrasse zum Col de la Croix, wo wir die Tour verlassen und den Bikeschildern zurück nach Gryon folgen.

Sonntag – vor der Abreise geniessen wir noch die «Haustour» um Gryon: die Nr. 582.

Kleiner Sitzstreik auf dem Bike- und Wanderweg.

Herrliche Aussicht auf den Dents du Midi.

Auch die Zwei geniessen das sonnige Wochenende. Arni sucht noch etwas Schatten unter der Schirmmütze von Emmely.

Heida-Loop

Der Einstieg zum Heida-Loop (547) wird hart erarbeitet… wir trampen auf der Autostrasse von Visp bis kurz vor Visperterminen, wo wir in die Route einsteigen können.

Nach einem flowigen Singletrail gehts hier in die Schlucht hinunter.

Wir haben Staldenried und Riedji längst hinterher uns gelassen. Dieselbe Schlucht gilt es nun weiter oben erneut zu überqueren.

Der Loop schliesst sich bald, kurz vor Visperterminen kreuzen wir diesen hübschen Wiler.

Für die Talfahrt wählen wir dann den Giw-Endurotrail (548) nach Visp.

Südrampe via Hängebrücke

Die Südrampe von Hohtenn nach Brig oder umgekehrt ist schon vielerorts beschrieben. Was oft übersehen wird ist der Abzweiger via Hängebrücke, ausgeschildert als „steiler Weg, nur für Schwindelfreie“.

Der Abstieg (via Hohtenn) führt durch malerische alte Hütten, dann folgen wir einer Suone.

Felsbänkli oberhalb der Suone.

Bei diesem Tunneldurchgang gibts einen Lichtschalter.

Dann gehts über Leitern hoch…

… und da ist die Hängebrücke.

Brücke über das Bietschtal.

Der alte Weg führt immer mal wieder durch einen kurzen Tunnel.

Ruhepause für Arni… Pfötchen müssen auskühlen vom vielen wandern.

Malerische Passage kurz vor Ausserberg.

Gorge du Trient

Regen droht. Gut geschützt starten wir in Vernayaz und erklimmen rasch die ersten Höhenmeter auf einem wunderbar alten Weg.

Bald erreichen wir Gueuroz mit den malerischen kleinen Holzhäusern mit zierlichen Gärtchen.

Weiter gehts Richtung la Crêta.

Bei diesem Wegweiser folgen wir dem Weg nach Le Trétien.

Da wir dazu die Schlucht überqueren müssen, führt der Weg steil und immer steiler hinunter.

Schlucht erreicht, das ist der Fluss Trient.

Auf der anderen Seite geht wieder ca. 300 Höhenmeter steil hinauf.

In Le Trétien setzt ein eher hartnäckiger Regen ein und so nehmen wir den Mont-Blanc-Express zurück nach Vernayaz.

Eingedampft zu Tale fahren…

La Forclaz und viele Höhenmeter

Wir starten direkt beim Camping in Martigny. Zuerst führt die Route durch kleine Dörfer und die letzten Meter können wir auf Waldwegen machen.

Die ersten 1100 Höhenmeter sind geschafft, wir haben die Passhöhe erreicht.

Wir fahren auf der anderen Seite des Passes nach Trient hinunter. Die Finger sind zu klamm um Fotos zu machen. Es geht immer noch weiter hinunter. Vor einem Tunnel wechseln wir auf den Wanderweg.

Wir haben die Schlucht von Trient überquert und trampen wieder hinauf nach Finhaut.

Blick zurück auf die andere Talseite Richtung Col de la Forclaz.

Von Finhaut aus führt lediglich ein Schotterweg nach Le Trétien.

Weiter gehts nach Les Marécottes…

… und dann zu Tale auf einem herrlichen Wanderweg, später mit vielen Kehren.

Von Vernay im Tal nach Martigny finden wir noch ein paar Wegabschnitte abseits der Strasse. Wir haben es fast vor dem Regen wieder zurück zum Camping geschafft.

Champéry und die Galerie Défago

Auffahrt – wer kein Risiko eingeht reserviert vor der Wetterprognose. Wir haben unsere Campingplatz in Martigny längst gebucht und sehen bei der Ankunft unsere These bestätigt.

Der Platz ist gut gelegen und sonnig. Wir sind etwas sehr in Schräglage, weil der Boden nicht so eben ist – aber irgendwann zeigt auch die Wasserwaage ein befriedigendes Ergebnis an.

Die Sonne ist schon über dem höchsten Stand, es reicht noch für eine kleinere Tour. Wir fahren nach Champéry. Auf der anderen Talseite vermuten wir einen Weg im Felsen. Das müssen wir uns etwas genauer ansehen.

Zuerst wandern wir nach Grand Paradies und von dort nach les Rives und voilà: der Einstieg in die Galerie Défago.

Auf der Rückfahrt bewundern wir den Dent du Salatin.

… wandern macht hungrig. Bis auf das letzte Reiskorn wird alles weggefegt.

Das herrliche Panorama vom Mont d‘Or

Wir starten in Vallorbe. Parkieren kann man entlang dem Fluss oder auf dem grossen Parkplatz in Richtung «P – Manifestation» – mir scheint, das Schild sei immer da, ein Fest haben wir noch nie erlebt…

Los gehts in Richtung Bahnhof. Von hier aus ist der Weg offiziell ausgeschildert.

Oben angekommen, ist die Sicht auf die «Falaises Mont d’Or» überwältigend.

Etwas im Dunst, aber gut erkennbar: der Lac de Saint-Point.

Auf dem Mont’Or… nein, nicht ein Tinguely-Kunstwert, sondern einen nicht ganz vertrauenserweckenden Doppel-Skilift, Modell «de France».

Keiner zu klein, dabei zu sein. Der Obertrippler, Arni Plüsch, fehlt auch heute nicht.

Lange Ohren und Saisonstart

Die Hasen haben wohl auch nicht gerne kalte Ohren und haben das schönste Wetter ins Wallis bestellt. Den Anker werfen wir einmal mehr im Camping-Mühleye in Visp aus und noch bevor die Kaffeekanne ausgekühlt ist, starten wir umgehend die erste Tour.

Wir folgen der Strasse Richtung Bürchen – Moosalp. Der Hinweis «Geschlossen» beim Strassenschild Moosalp gibt uns etwas zu denken…

Da der Schnee wirklich noch seeeehr tief liegt, wählen wir anstelle der Strasse in die Moosalp die Strasse nach Zeneggen. Wir sind etwas überrascht über den Hinweis «Nur für Pistenfahrzeuge». Wir wissen umgehend warum und fahren – vermischt mit rutschen – nach Zeneggen.

Tag zwei. Der Wind ist etwas kühler, der Himmel immer noch herrlich blau und in der Sonne ist es richtig warm. Los gehts in Richtung Eggenberg und weiter auf dem Suonenweg Richtung Ze Steinu.

Achtung Steinschlag!

Sonnig warm und breitwegig trailen wir ins Tal.

Herrliche Tunnels säumen den Weg.

Kleinere und grössere Wasserfälle laden zum Bewundern ein.

Zu dieser überhängenen Wegverbindung gibt es gottlob noch eine sichere Umgehung durch einen kurzen Tunnel.

Der weitere Weg ist einmal breiter, schmaler, sicherer oder überhängiger.

Der Blick ins Baltschiedertal ist jederzeit überwältigend.

Tag drei. Heute ziehen wir uns noch etwas wärmer an und trampen nach Visperterminen. Hinunter gehts über den Endurotrail.

Zwischenhalt mit Stabilitätstraining. Wir haben schliesslich Physio-Arpagaus dabei…

Tag vier. Nochmals etwas wärmer anziehen. Die Schneedrohungen senden Vorboten… Rauf nach Zeneggen und nochmals den Rebenweg hinunterbrettern.

Ausklang und geniessen auf dem Camping.

Das waren wunderbare Ostern. Der Schnee kann jetzt kommen. Die Hasen haben ihre Arbeit jetzt auch getan.