Col de Fenestral

Zum Abschluss des Wanderwochenendes steht der Col de Fenestral auf dem Programm. Auch heute starten wir bei der Bergstation Jorasse und folgen der Beschilderung Richtung Pass. Oben angekommen empfängt uns ein kalter Wind, der uns nicht lange verweilen lässt.

In der Cabane finden wir noch einen freien Tisch – ein feiner Happen und ein Glas Weisswein wärmen Körper und Seele, bevor es wieder talwärts geht.

Cabane Rambert – Col de la Forcle

Heute werden die Wanderschuhe ein paar Millimeter ihrer Sohle einbüssen – eine der letzten Herbstwanderungen steht auf dem Plan. Die Tage werden kürzer, und so starten wir sinnvollerweise bei der Bergstation Jorasse oberhalb von Ovronnaz.

Ein sanfter Einstieg führt uns ins Gelände, bevor der Weg richtig ansteigt. An der Cabane Rambert ziehen wir vorbei – wir haben den Col de la Forcle im Fokus.

Oben auf dem Pass eröffnet sich dann der erste Blick auf die beiden Bergseen. Das Spiegelbild der Gipfel im klaren Wasser ist einfach wunderbar.

Der Abstieg zieht sich steil ins Tal, und kurz vor der Dämmerung erreichen wir unseren Ausgangspunkt, die Talstation Jorasse.

Wiwannihütte

Im zügigen Schritt geht es von Ausserberg stetig bergauf – vorbei an Lärchen und markanten Felswänden.

Kurz vor der Ziel führt der Weg über eine offene Weide, auf der eine kleine Herde Walliser Schwarznasenschafe grast. Dick in ihre wolligen Mäntel gehüllt, trotzen sie gelassen dem rauen Bergklima. Ihre schwarzen Gesichter und lockigen Stirnfransen wirken fast skurril in der kargen Hochgebirgslandschaft – ein charmantes Bild kurz vor Ankunft bei der Wiwannihütte.

Die Hütte selbst liegt auf 2’470 m ü. M. eingebettet in die felsige Hochgebirgswelt, ein beliebter Ausgangspunkt für alpine Touren und Kletterrouten – und ein lohnendes Ziel für alle, die eine einzigartige Aussicht geniessen wollen.

Simpon – Sirwoltusee – Stockalperweg

Wir starten bei tief hängenden Wolken und nehmen den teils steilen Aufstieg zum Sirwoltusee unter die Füsse.

Es folgt eine steile Geröllhalde bis zum höchsten Punkt der Tour. Danach führt der Weg dem Grat entlang.

Blick auf den Rossbodengletscher.

Wieder im Tal – in Egga – angelangt, führt der Stockalperweg zum Ausgangspunkt zurück.

Am Ende wieder ein Blick auf den Anfang der Tour.

Saas Balen und der Fellsee

Unsere Tour beginnt in Visp und führt uns zunächst auf Mountainbike-Wegen bis nach Stalden. Ab dort sind wir grösstenteils auf der Strasse unterwegs. In Saas-Balen beginnt der Anstieg: Zunächst auf Asphalt, dann auf Schotter und schliesslich auf einem groben Bergweg – insgesamt jedoch gut fahrbar bis zum See.

Die Abfahrt hingegen ist deutlich anspruchsvoller und beinhaltet zahlreiche Schiebe- und Tragepassagen. Ab Saas-Balen folgen wir dann durchgehend der ausgeschilderten MTB-Route – diese ist allerdings nur talwärts markiert.

Gibidum und das Nanztal

Jetzt sind wir nicht Bio unterwegs – daher können wir direkt ab Visp starten. Die erste Etappe endet im Restaurant Gibidum, wo wir eine kleine Herrlichkeit geniessen. Dann gehts weiter auf den Gibidumpass.

Fotospass auf dem Gibidumpass.

Und dann gehts weiter zu Tale durchs schöne Nanztal.

Üechtwang, Seileggu und Schwarzhorn

Der Weg auf der Wanderkarte wirkt beeindruckend und etwas furchteinflössend – heute wollen wir ihn selbst erkunden. Wir parkieren unser Auto bei der Rarnerchumme, was dank der Nebensaison problemlos möglich ist. Unser Weg führt uns durch das Bietschtal, stets mit Blick auf das mächtige Bietschhorn, zumindest dort, wo die Felswände uns freie Sicht erlauben.

Bald stehen wir vor der Üechtwand, und sie ist tatsächlich so steil wie erwartet. Der Vorteil: Wir gewinnen rasch an Höhe. Nach der Wand verläuft der Pfad, teils steil abfallend, entlang der Flanke des Schwarzhorns. Dieser Abschnitt ist nichts für ungeübte Wanderer. Auf der Seileggu führt der Weg direkt über den Grat, bevor es wieder hinunter ins Tal geht. Zunächst steil abwärts, dann immer in weiten Kehren, die sich nicht abkürzen lassen.

Zurück in der Rarnerchumme geniessen wir gleich unser Nachtessen – gut geplant, denn heute ist der letzte Tag der Saison.