Gorges de la Jogne

Kurz nach Broc starten wir unsere Tour durch die Gorges de la Jogne. Blauer Himmel, etwas kalt, der Boden noch gefroren und an nassen Stellen entsprechend sch….glatt. Aber nur zu Beginn. Schon bald gelangen wir zum Eingang der Schlucht, eine Art Mini-Aareschucht.

Sofort wird zum ersten Fotoshooting aufgerufen…

Am Eingang der Schlucht zögern wir kurz – Männer mit Hut dürfen nicht durch. Warum nicht? Keine Ahnung. Wir tragen Mützen und gehen weiter.

Bereits auf den ersten Metern geniessen wir schöne Aussichten und unendlich lange Holzbrücken über unwegigen Felsbröcken.

Am Ende der Schlucht lacht uns die Sonne entgegen.

Wir wandern um den Lac de Montsalvens, gönnen uns einen Take-away-Kafi in Charmey und geniessen auf dem Rückweg nochmals die Schlucht und stützen die Felsen ab.

Nochmals Kaffe beim Auto… seit der Seuchenzeit haben wir immer eine Kanne dabei.

Auf dem Rückweg machen wir noch einen Tourist-Trip nach Gruyères und shoppen bundesrätlich maskiert herrlichen Käse.

Combe de Biaufond und seine Eiskunstwerke

Wir starten unsere Wanderung in la Ferrière und folgen dem Wegweiser im Dorfzentrum nach Cul des Prés, einem stiller See in einer herrlichen ungestörten Wildnatur.

Weiter gehts in Richtung Biaufond, durch die einzigartige Combe de Biaufond. Zuerst führen Leitern in die Tiefe der Schlucht, wo wir auf den eisverhangenen Schluchtenfuss treffen.

Weiter gehts über Brücken, Treppen und schöne Wege durch die Schlucht.

Zuführende Bäche präsentieren sich uns mit prächtigen Eisformationen umrahmt.

Keine tolle Wanderung ohne Arni Plüsch.

In Biaufond angekommen, geniessen wir einen kurzen 5-Minuten-Trip nach Frankreich.

Wir nehmen den Weg zurück via Creux des Rets, wo sich beim Cul des Prés die Runde schliesst und wir denselben Weg nach la Ferrière zurückwandern.

Die Wasserfälle um Romainmôtier

Wir starten unsere Tour im stillen Romainmôtier mit der imposanten Abtei. Nach dem Dorf (unterhalb Campingplatz) gibt es einen öffentlichen Parkplatz. Der Weg für wieder zurück ins Dorf und durch die Abtei. Dort folgenden wir dem Wegweiser nach Croy.

In Croy ist bereits das erste grosse Highlight der Tour signalisiert: Der Cascade du Dard. Zu dieser Jahreszeit ist er wunderbar mit Eiszapfen dekoriert.

Der Weg führt weiter dem Fluss Nozon entlang. Nach knapp 1km folgen wir NICHT dem offiziellen Wanderwegweiser, sondern nehmen den lokal signalisierten Weg, weiter der Nozon entlang.

Wir gelangen wieder zu einem Wegweiser und folgen der Richtung nach Ferreyres. Im Vallé d’Engens (nicht ausgeschildert) führt uns der schmale Weg durch einen vermoosten Waldabschnitt.

In Ferreyres ist das nächste Highlight wieder signalisiert: wir folgen dem Wegweiser zum Tine de Conflens.

Ein verwinkelter Weg führt uns zur Oase der Ruhe, mit vielen vom Wasser gehöhlten Steinlöcher.

Tine de Conflens: Staunen, geniessen, wirken lassen…

Bis kurz nach Ferreyres nehmen wir denselben Weg zurück…

… danach wählen wir den direkt nach Romainmôtier signalisierten Weg zurück.

Winterlicher Doubs

Eine richtige winterige Wanderung ist auf Plan. So fahren wir in den Jura, nach les Brenets. Dort starten wir unsere Tour, die Mützen tief in die Stirn gezogen.

Die ersten ca. 8km führen fast immer direkt dem Doubs entlang, an wunderbaren, fetten Eiszapfen vorbei…

… und durch kurze Tunnels.

Kurz vor dem Stauwehr führt der Weg in die Höhe zum ersten Aussichtspunkt.

Auf les Rochers de Moron bestaunen wir den Lac de Moron von einer weiteren Optik.

Auf dem Höhenweg zurück, bietet sich uns ein herrlicher Ausblick über den ganzen Seelauf mit Sicht auf Frankreich.

Und dann wandern wir zum Ausgangspunkt zurück, alle Jackenschichten angezogen, den in der Höhe weht nun ein ganz scharfer und kalter Wind.

Der letzte Wegabschnitt, kurz vor les Brenets.

Mystischer Creux du Van

Unsere Wandertour starten wir heute in Noiraigue – einem kleinen Dorf im Val-de-Travers. Die Nebelgrenze ist heute höher angesagt als in den letzten Tagen. Reicht es oder reicht es nicht? Wir starten die Tour in Richtung les Oeillons und folgen dann dem Wanderwegweiser zum Creux du Van.

Bevor wir die Krete erreichen, sehen wir einen blauen Schimmer zwischen dicken Nebelschwaden. Der Nebel kommt und geht und bietet mystischen Zauber.

Heute schon fast sekundär: die mächtige Wand des Creux du Van.

Zurück wandern wir via Ferme Robert und erneut durch die vom feuchten Nebel verhängten Wälder.

Heisser Tee ist an so Tagen immer das Beste. Prost.

Top Wetter auf der Wetterlatte

Wir profitieren vom vielleicht letzten wanderfreundlichen Novembertag 2020 und starten in Kiental, Richtung Wetterlatte.

Nach ca. 500 m gelangen wir zum wohl kürzesten Sessellift der Welt – aber der Sessel ist bereits besetzt.

Weiter gehts Richtung Renggpass. Und das ganz schön steil. Auf dem Renggpass sehen wir bereits den felsigen Rücken der Wetterlatte.

Kurze Pause, bevor wir die letzten Höhenmeter angehen.

Wir sind oben und geniessen die herrliche Aussicht.

Wir überqueren die Wetterlatte und wandern über die Krete Richtung Engel.

Der Schnee ist sehr tief … für kleine Leute…

Noch ein letzter Blick zurück auf den Thunersee, bevor wir wieder Richtung Kiental den Wanderbogen schliessen.

Mystische Poëta Raisse

Wir starten in Fleurier und parkieren mitten auf dem Dorfplatz. Die Tour zum Chasseron und zurück ist mit gut 6 Wanderstunden beschrieben, wir machen uns flink auf den Weg, Richtung Poëta Raisse.

Nach ca. einer halben Stunde erreichen wir den Schluchteingang und werden von einem hübschen Wasserfall willkommen geheissen.

Unser Oberwanderer Arni Plüsch will schon mal pausieren…

Die einzelnen Sonnenstrahlen, die es bis in die Schlucht schaffen, verzaubern diese in einen mystischen Ort

Wir verlassen die Schlucht und wandern zügig weiter auf den Chasseron.

Wunderbare Aussicht bei eiskaltem Wind. Der Lunch aus dem Rucksack fällt in der Folge etwas hektisch aus.

Für den Rückweg wählen wir die Route via Robella, Plan des Auges und weiter nach Fleurier.

Grimselwelt

Die Grimselpassstrasse ist bereits unterhalb der Handegg gesperrt. Und so trippelt der kleine Arni mit viel Energie los… und muss schon bald ordentlich verschnaufen.

Zusammen die Berge geniessen…

… und wenns doch zu kalt wird, in die Kapuze schlüpfen.