Letzte Etappe der Tour de France

Les Vans wird als “Sonnenstube Frankreichs” bezeichnet. Wir überprüfen das heute und machen uns auf den Weg. Es sind – trotz Oktober – noch einige Läden geöffnet und es sieht richtig bunt aus im Dorf.

Der Mittag ruft zu einem Imbiss und die Weinempfehlung wird kritisch begutachtet.

Und dann geniessen wir in der Nähe von les Vans auf einer kleinen Wanderung die grandiose Aussicht auf die Gorges de Chaussezac.

Auch der nahe gelegene Wald “Bois de Païolive” bietet einige bizarren Gesteinsformationen.

Die Tour de France geht für uns zu Ende – Frankreich schliesst auch immer mehr Türen… wir freuen uns aufs Wiedersehen im 2020.

Cascade du Ray-Pic und mehr…

Markttag in Vals-les-Bains. Ganzjährig. Als wir ihn gefunden haben konnten wir uns für die drei Stände nicht begeistern. Trost gabs für Dani in der nächsten Bäckerei.

Dann gehts los in die Berge – les Monts de l‘Ardèche – viele Gesteine stammen von Vulkanen. Einige sind deutlich erkennbar.

Der Cascade du Ray-Pic ist DIE Sehenswürdigkeit in der Region – er ist auch sehr idyllisch, aktuell eher mit wenig Wasser.

Da posiert auch gerne noch ein kleiner Monsieur.

Im kleinen Dorf Burzet schauen wir uns auch noch um. Auf einer kleinen Anhöhe steht ein kleiner aber sehr markanter Turm mit Uhr.

Dann sehen wir uns noch kurz Aubenas an. Vor allem der alte Stadtteil gibt viel her.

Und weil wir keine Crêperie finden, helfen wir uns selber aus…

Quiberon und die Côte Sauvage

Auch nach dieser Regenfront hat die Sonne heute das Lachen wieder gelernt.

Wir fahren weiter nach Carnac, Camping de l‘Étang. Schön grosse Stellplätze aber das Sanitär begeistert uns wenig. Wir werden von den lustigen Hasen auf dem Platz abgelenkt 😉

Der Camping liegt etwas ausserhalb von Carnac und in der Nähe von einem grossen Feld voller Megalithen.

Teilweise sind sie sehr gross und natürlich ist der kleine Arni hurtig mit etwas Hilfe auf einen Stein geklettert.

Dann gehts weiter Richtung Halbinsel Quiberon. Vor allem die westliche Seite, die Côte Sauvage interessiert uns. Wir können uns am wilden und schäumenden Wellengang kaum satt sehen.

Concarneau

Nächster Halt: Concarneau, Camping les Sables blanc. Der Camping ist sehr gut gelegen, liegt leicht erhöht und je nach Stellplatz gibts sogar Meeressicht. In die Stadt können wir zu Fuss gehen und das tun wir auch gleich vor dem ersten Regenguss heute.

Die vieille Ville ist von dicken Mauern umgeben.

Hinter den Mauern wimmelt es von Souvenirläden und Restaurants.

Auch auf diesen alten Mauern ist ein Spaziergang möglich und der Ausblick auf die Stadt dürfte nirgends wo besser sein.

Auf dem Rückweg ballen sich erneut Regenwolken auf…

Wir kommen haarscharf trocken zurück und bringen zwei Bretonen mit: Mouette und Mötteli. Sie haben genug von kalten Wintern am Meer und wollen auswandern. Die Zwei werden herzlich aufgenommen.

Prochaine arrêt: America

Wir machen Halt im mittelalterlichen Dorf Pont-Croix auf dem Camping “entre pierre et mer” und sind sehr zufrieden. Der Camping scheint neu zu sein und hat wenig Bäume – es sind wunderbar sonnige Stellplätze.

Dann gehts auf Wanderung. Pointe du Raz, ist einer der westlichsten Orte von Frankreichs Festland. Wir haben die Augen zusammengekniffen – aber wir haben Amerika nicht gesehen. Es stimmt also, die Erde ist rund 😉

Natürlich gabs für Gross und Klein noch Fotoshootings.

Und sei an dieser Stelle auch einmal die Campingküche erwähnt. Die ist soweit möglich regional, bio und vorwiegend gemüsig. Heute Mittag gibt es Endivien mit Tomatenkaviar und Mozarella an Ingwer-Soja-Sauce. Bonäppli!

In Audierne Port geniessen wir noch ausgiebig die Abendsonne, Morgen will sich – gemäss Vorhersage – das sonnige Wetter eine Auszeit nehmen…

Île Renote

Nach einer kurzen Nacht (Disco auf dem Camping inkl. Besucherlärm… seufzt) haben wir die Halbinsel Renote unter die Füsse genommen. Die Felsformationen dort sind einzigartig und wir konnten uns kaum satt sehen.

Am Abend haben wir beim nahen Plage Saint-Guirec eine Galette genossen – einfach lecker. Der Cidre bruit dazu ist fast gar eine Pflicht.

Und dann haben wir einfach nur noch die Abendstimmung auf uns wirken lassen…

Küsten-Trail

Heute steht Trailrunning auf dem Programm.

Es ist Ebbe und viele Boote sitzen noch auf dem Trockenen…

… oder sind in arger Schräglage.

Der Weg geht teils der Küste entlang oder durch Häusergruppen.

Am schönsten sind die Abschnitte mit viel “Granit Rose”.

Am Abend gibts noch Fotoshooting.

Weil die Sonne schon tief ist, brauchts eine erhöhte Sitzgelegenheit, die während dem Shooting ermüdet…

Aber am Ende sind alle glücklich.

Granit Rose

Wir campen direkt an der Côte de Granit Rose – dieser Küstenabschnitt ist bekannt für seine bizarren Felsformationen aus rötlichem Granit.

Der Campingplatz Ranolien in Ploumanac‘h ist mit 5 Sternen geschmückt, riesengross und chic. Dänu hat aber kalt geduscht und den Rummel in der Hochsaison möchten wir uns nicht vorstellen. Jetzt passt der Camping prima, vor allem die Lage ist perfekt.

Natürlich gabs auch Fotoshootings…

Und einen Park mit Skulpturen gibts auch noch…

Auf dem Rückweg zum Camping haben wir noch ein paar Herbstfarben eingefangen.