Die Auvergne und die Vulkane

Das ländliche Gebiet der Auvergne ist geprägt von ruhenden Vulkanen. Einer der grössten und wohl der bekannteste ist der Puy de Dôme. Obwohl die Vulkanhöhe mit einer Zahnradbahn erreichbar ist, bevorzugen wir den Wanderweg, den «Chemin des Muletiers».

Oben angekommen pfeifft uns der Wind steif um die Ohren und die Wolken verheissen auch nicht viel Gutes. Dennoch: für den Abstieg wählen wir den etwas längeren Weg, der teilweise über eine Holztreppe führt. Hier werden wir dank der nieselnden Wetterlage mit einem herrlichen Regenbogen überrascht.

Am nächsten Tag stehen Grotten und weitere Vulkane auf dem Wanderprogramm. Die ersten Kilometer wandern wir durch den Wald.

Die vielen Haselnusssträucher lassen den Weg oft wie einen Tunnel aussehen.

Als nächsten Höhepunkt auf unserer Route geniessen wir die Grotten de Cliersou.

Und weiter gehst zum nächsten Vulkankrater. Dieser ziert jede Volvic-Flasche: der Puy de Pariou. Die letzten Meter zum Kraterrand führen über eine Holztreppe.

Ein Blick über die Schulter ziegt uns einmal mehr den Puy de Dôme.

Auf dem Kraterrand werden wir von hunderten von Schafen begrüsst oder besser «gemääht».

Weitere Highlights in der Region erreichen wir per Auto. Die Roches Tuilière et Sanadoire:

… und die Basilique von Orcival:

Lac Blanc

Eine Pflichttour, wer in der Nähe von Chamonix weilt. So nehmen auch wir die Tour zum Lac Blanc in Angriff und starten Nahe bei Argentière. Knapp 1000 Höhenmeter stehen auf der Agenda. Und schon nach einer halben Stunde stetigem Steigen wird klar, dass es da oben eine herrliche Aussicht geben wird.

Vor dem berühmten Lac Blanc umrunden wir die Lacs des Chéserys. Es sind zirka vier kleine Seen.

Und dann erreichen wir den Lac Blanc. Absitzen und einfach geniessen…

Der See hat fast die Form einer Sanduhr. Das Wasser des hinteren Seeabschnittes wirkt viel grüner als der vordere Teil.

Heute trippeln Emmely und Arni mit. Das hat einen Grund. Arni feiert heute seinen Geburtstag.

Wir machen uns auf den Rückweg… es geht teilweise sehr steil und über Leitern zu Tale.

Auch eine junge Steingeiss mit ihrem Jungen treffen wir unterwegs.

Gletscher-Trail

Diesen Trail können wir erneut direkt vom Camping aus starten. Für den Aufstieg wählen wir die Schotterstrasse, die etwas weniger steil ist als der Wanderweg.

Auf der Höhe des Chalet du Glacier des Bossons sehen wir direkt auf die Gletscherzunge des Gletschers mit kleinem See.

Weiter gehts zum Chalet des Pyramides. Unterwegs erhalten wir eine wunderbare Aussicht auf den Glacier de Taconnaz.

Beim Chalet des Pyramides ist die Sicht auf den Glacier des Bossons überwältigend. Immer wieder rumpelt der Gletscher, aber wir können keine Bewegungen ausmachen.

Wir geniessen lange die Aussicht in der Sonne… dann heisst es, die 1000 Höhenmeter wieder hinunter zu laufen. Nun mit Sicht vis-à-vis ins Tal, Richtung Servoz mit seinem Massif im Rücken.

Rund um Lapaz

Heute werden die Trailschuhe geschnürt. Ein, gemäss Komoot, beliebter Trail startet direkt beim Camping. Und dies nach wenigen Meter bereits steil am Berg. Die Aussicht ist stets herrlich, wenn es im Wald eine kleine Lichtung gibt.

Die Refuge de Bellachat haben wir erreicht. Längst kein Wald mehr, Natur pur soweit das Auge reicht. Wir machen nur einen kurzen Fotohalt. Weiter gehts.

Nach der Refuge gelangen wir auf die Rückseite des Lapaz mit Sicht auf das Réserve Naturelle de Passy.

Bevor wir wieder auf die Seite mit Sicht auf den Mont Blanc wechseln, gönnen wir uns ein bescheidenes Mittagessen aus dem kleinen Trailrucksack. Die Bergdohlen Henriette und Josephine sind der Meinung, wer anständig ist teilt…

Noch ein kleines Fotoshooting bevor wir die 1300 Höhenmeter ins Tal in Angriff nehmen.

Le Cascate di Lillaz

Abkühlung und Nasses von oben, so die Meinung von Meteoblue & Co. Nach den grossen Touren der vergangenen Tage gönnen wir uns einen bequemen Tag. Die Gewitterwolken sind gut zu sehen rund um Valpelline, so bevorzugen wir das Val de Cogne via-à-vis und fahren bis Lillaz wo es eine wunderbare Rundtour zu den Wasserfällen gibt.

Die Gewitterwolken rücken näher. Zeit für die Heimfahrt.

Die Bergseentour

Der Stausee Lac de Place de Moulin ist erneut unser Ausgangspunkt. Heute führt uns der Weg ohne Umweg steil oder weniger Steil von Bergseeli zu Bergseeli…

Auf ca. 2600 Höhenmetern gelangen wir zum ersten See, dem Lago di Mont Rouss.

Der zweite See ist nicht weit weg, der Lago della Testa.

Das dritte Seeli ist auch Google Maps noch nicht bekannt.

Der vierte See ist der Lago Morto, auf 2844 Meter gelegen und mit Abstand der grösse der Seen.

Weiter gehts auf der Rundtour runter zum Lago Longo, der selbstsprechend, mit seiner Länge überzeugt.

Auf dem Rückweg geniessen wir noch den Blick weit ins Tal.

Rifugio Nacamuli

Die heutigen Höhenmeter können wir nur mit den schnellen Bergfinkli überwinden. Das Auto parkieren wir am Lac de Place Moulin auf ca. 1950 Höhenmetern, wo auch die Strasse in einer Sackgasse endet.

Zuerst führt uns der Weg entlang dem Stausee, bevor es richtig losgeht, in die Höhe.

Ein schmaler Weg schlängelt sich durchs Tal Comba d‘Oren, mal steinig, und je näher dem Ziel, umso steiler.

Auf 2830 Höhenmetern erreichen wir die Rifugio Nacamuli, umgegen von Gletschern, die da einst dagewesen waren…

Le Col de Malpertuis

Heute holen wir die Laufschuhe aus dem Wohnwagen. Wir folgen der ausgeschilderten Tour Nr. 2. Das erste Highlight lässt nicht lange auf sich warten: die Enge der Ouvèze nach ca. 2km.

Wir nähern uns dem höchten Punkt von hinten und halten den teils starken Windböen entgegen.

Der Blick ins Tal.

Kurz vor der Heimkehr: Ein Blick auf Buis-les-Baronnies.