Die Krete mit dem Mont Bifé und und dem Vanil des Cours

Wir finden bei der Gorge de la Jogne noch einen Parkplatz und starten dort unsere Tour – Beschreibung auf Komoot.

Die Nebelgrenze ist ungewiss. Nach den ersten Höhenmetern sind wir aber bereits klar über den Grenze.

Der Wanderweg führt entlang der Krete. Es geht auf, ab, auf, ab und schon haben wir den Mont Bifé erreicht.

Nach dem Mont Bifé wandern wir wieder hinunter und nehmen – bei der Weggabelung – Kurs auf den Vanil des Cours.

Und dann ist er wieder da, der Nebel.

Auch der Vanil des Cours ist «bezwungengen». Der Himmel oben wunderschön blau. Die Sicht zu Tale ist vom Nebel verdeckt.

Nur der Moléson trotzt dem Nebel.

Unsere Rundwanderung führt uns zurück nach Crésuz, zum Eingang der Gorges de la Jogne.

Gut gewandert, mein Arni Plüsch am Ende der Schlucht und zum Tourenende.

Pic de Bure

Heute stehen wir früh auf und ziehen die flinken Bergschuhe an. Ziel ist der Pic de Bure auf 2709 HM. Er ist der Stolz der Region.

Tourbeschreibung auf Komoot.

Die ersten Höhenmeter machen wir bequem mit dem Auto. Kurz nach La Montagne gibt es auf 1400 HM einen Parkplatz für die Wanderliebhaber.

Die ersten Kilometer führen noch mehrheitlich durch Wald.

Das Gefälle wird vorzu etwas strenger, das Panorama umso imposanter.

Wir haben die Bergspitze erreicht. Der Ausblick ist überwältigend.

Wir wandern ca. 200 HM hinunter und umrunden die Hochebene mit dem Observatorium für Radioastronomie.

Nach der Plateau-Umrundung gehts steinig bergab. Sehr steinig und rutschig. Beim Camping müssen wir die Dolomit-Bergschuhe liebevoll dem Abfallkübel überreichen: Sohle entgültig abgelaufen und Fersenbereich von den Steinen arg beschädigt. Die Salomon-Speed-Cross haben den Abstieg und die Abrutscherei überlebt 😉

Auf dem Sainte-Victoire

Wir starten die heutige Wandertour beim Parkplatz d‘En Chois und los gehts, den Berg hinauf.

Bald haben wir eine vollständige Sicht auf die Crête du Marbre.

Das Croix du Provence haben wir nur wenige Meter vor uns. Fast oben gibt es in einer Felsscharte eine Kapelle. Im Hintergrund ist der Lac de Bimont zu sehen.

Beste Sicht auf das Croix du Provence oben haben wir auf der Krete, bereits auf dem übernächsten Felsengebilde.

Heute dabei: Arni Plüsch, mit Bananenchips im Gepäck.

Man kann über die ganze Krete des Sainte-Victoire laufen.

Die Hitze treibt uns wieder zurück auf den Talweg, die Wasservorräte neigen sich dem Ende zu. Alte Ziehbrunnen gibt es, aber alle sehen längst ungenutzt und ausgetrocknet aus. Unterwegs sehen wir immer wieder schöne Felsformationen.

Auf dem Rückweg passieren wir noch einige Olivenbaumplantagen.

Lötschenpass-Trail

Kandersteg – Selden – Lötschenpass – Lauchernalp. Dass ist der Plan zu Beginn der Woche und die Wetterprognosen unterstützen die Idee kompromisslos. Je näher der Samstag rückt, desto launischer zeigen sich die Wetterapps und mahnen dazu, den Trail rechtzeitig zu starten.

Samstag. Gefühlt sehr früh am Morgen starte ich die Tour in Kandersteg, der Kander entlang.

Es folgt das erste kleine Rämpeli eingangs Gasterntal und bald darauf die bekannte Brücke über die Kander.

Die folgenden Kilometer Richtung Selden sind eher flach. Fast flach. Und immer schön wird der Weg von der Kander begleitet.

Bei einem Bauernhof meint Muhmuchen wohl «…warum so eilig?»

Doch schon in Bälde, Selden inzwischen passiert und die ersten Höhenmeter Richtung Lötschenpass hinter mir, treffe ich gar auf eine Wegblockade.

Nach der Gfelalp bietet sich ein wunderschöner Blick ins Gasterntal, in Richtung Alpelti.

Es folgt ein eher steiler Absatz mit Blick auf den Wasserfall vom Leitibach.

Nicht unerwartet, gelange ich zum ersten Schneefeld. Die Kiesel auf dem Schnee geben einen guten Halt. Und ich stelle fest: Gore-Tex Schuhe wären von Vorteil gewesen.

Drei oder vier neckische Gletscherspalten gibt es zu überqueren. Aber selbst für Magersüchtige wäre der Spalt zu eng. Also ungefährlich aber dennoch eindrücklich.

Wo es keine Wegweiser gibt, weisen stumme Steinmännchen den Weg.

Nach einer kleinen Felsenklettertour erreiche ich die Passhöhe mit dem herrlichen Ausblick. Und einem Wind, der sich eher winterlich anfühlt.

Schade hat das Bietschhorn einen Hut – ich geniesse den Ausblick dennoch, aber mit klappernden Zähnen. Es ist wirklich sehr kalt. Ein Vorteil: das kleine Mittagessen beisst sich wie von selber…

Weiter gehts, in Richtung Lauchernalp.

Ein weiteres Mal ist der Weg von Muhmuchens gesäumt…

Die ersten Regentropfen fallen – ich erreiche gleichzeitig die Bergstation Lauchernalp.

Noch einen letzten Blick in die Lötschenlücke, bevor die Bergbahn Wiler erreicht.

Sassolungo und die Gewitterfront im Rücken

Es kommt auf die Wetter-App an um welche Zeit, aber einig sind sie sich: ein Gewitter wird kommen. Also brechen wir früh am Morgen auf und fahren mit dem Auto auf den Passo di Sella.

Ungewohnt für uns, dass wir die Bergbahn nehmen, aber heute geht es un das Erlebnis. Kein Anstehen um diese Zeit, nur die Kreditkarte für zwei Erwachsene Bergfahrt ordentlich belasten und los gehts.

Zwei Personen pro Gondel, am Boden markiert wo Person 1 und Person 2 zu stehen haben.

Ungebremst kommt Gondel 53 auf uns zu, ein Mann reisst die Türe auf, beide Männer schupsen uns im Takt rein und dann fliegen wir gefühlt sanft über den Boden zu Berge.

Nur bei den Gondelständern werden wir sanft aber bestimmt durchgerüttelt.

Oben ein ähnliches Spiel beim Verlassen der Bahn. Zack, zerr, rumps und draussen sind wir. Die Bahn wir manuell nur verlangsamt, wenn man klar und deutlich gekrümmt am Stock geht. Wir haben aber weder gekrümmt Bestockte gesehen noch ein Verlangsamen wahrgenommen. Ein Erlebnis, der Preis ist es Wert.

Schnell einen kleinen Espresso, so einen Richtigen, auch auf 2685 Höhenmetern. Dann gehts los. Durch die Scharte pfeift ein kühler Wind. Wir müssen uns noch kurz warm einpacken.

Und dann folgen wir den Markierungen im brüchigen Kalkgestein.

Die Aussicht durch die Scharte ist überwältigend.

Wir wandern und rutschen den teils steilen Weg durch den Sasso Lungo und Sasso Platto. Immer wieder ein Blick zurück auf die schöne Bergwelt werfend.

Bei der Weggabelung kann man entscheiden, um welchen Sasso man wandern will. Wir blicken nach Links, geniessen kurz das Wahrzeichen der Seiseralm, den Schlern.

Und dann umwandern wir rechter Hand den Sasso Lungo, bis wir wieder auf den Passo di Sella gelangen. Und bereits ist der erste Donner zu hören.

Benvenuto in Trentino

Wir sind da. Campitello di Fasso, auf dem wunderbaren Camping Miravalle.

Noch zeigt sich die Sonne zögerlich, verspricht aber bereits Besserung für den morgigen Tag.

So wandern wir erst mal auf den Hausberg, den Col Rodello.

Zur linken Seite der Plattkofel und Langkofel.

Zur rechten Seite die gewaltige Sellagruppe.

Südrampe via Hängebrücke

Die Südrampe von Hohtenn nach Brig oder umgekehrt ist schon vielerorts beschrieben. Was oft übersehen wird ist der Abzweiger via Hängebrücke, ausgeschildert als „steiler Weg, nur für Schwindelfreie“.

Der Abstieg (via Hohtenn) führt durch malerische alte Hütten, dann folgen wir einer Suone.

Felsbänkli oberhalb der Suone.

Bei diesem Tunneldurchgang gibts einen Lichtschalter.

Dann gehts über Leitern hoch…

… und da ist die Hängebrücke.

Brücke über das Bietschtal.

Der alte Weg führt immer mal wieder durch einen kurzen Tunnel.

Ruhepause für Arni… Pfötchen müssen auskühlen vom vielen wandern.

Malerische Passage kurz vor Ausserberg.

Gorge du Trient

Regen droht. Gut geschützt starten wir in Vernayaz und erklimmen rasch die ersten Höhenmeter auf einem wunderbar alten Weg.

Bald erreichen wir Gueuroz mit den malerischen kleinen Holzhäusern mit zierlichen Gärtchen.

Weiter gehts Richtung la Crêta.

Bei diesem Wegweiser folgen wir dem Weg nach Le Trétien.

Da wir dazu die Schlucht überqueren müssen, führt der Weg steil und immer steiler hinunter.

Schlucht erreicht, das ist der Fluss Trient.

Auf der anderen Seite geht wieder ca. 300 Höhenmeter steil hinauf.

In Le Trétien setzt ein eher hartnäckiger Regen ein und so nehmen wir den Mont-Blanc-Express zurück nach Vernayaz.

Eingedampft zu Tale fahren…