Col de Fenestral

Zum Abschluss des Wanderwochenendes steht der Col de Fenestral auf dem Programm. Auch heute starten wir bei der Bergstation Jorasse und folgen der Beschilderung Richtung Pass. Oben angekommen empfängt uns ein kalter Wind, der uns nicht lange verweilen lässt.

In der Cabane finden wir noch einen freien Tisch – ein feiner Happen und ein Glas Weisswein wärmen Körper und Seele, bevor es wieder talwärts geht.

Cabane Rambert – Col de la Forcle

Heute werden die Wanderschuhe ein paar Millimeter ihrer Sohle einbüssen – eine der letzten Herbstwanderungen steht auf dem Plan. Die Tage werden kürzer, und so starten wir sinnvollerweise bei der Bergstation Jorasse oberhalb von Ovronnaz.

Ein sanfter Einstieg führt uns ins Gelände, bevor der Weg richtig ansteigt. An der Cabane Rambert ziehen wir vorbei – wir haben den Col de la Forcle im Fokus.

Oben auf dem Pass eröffnet sich dann der erste Blick auf die beiden Bergseen. Das Spiegelbild der Gipfel im klaren Wasser ist einfach wunderbar.

Der Abstieg zieht sich steil ins Tal, und kurz vor der Dämmerung erreichen wir unseren Ausgangspunkt, die Talstation Jorasse.

Idylle Derborence

Nach Aven wird die Strasse eher schmal und führt durch Felsen mit vielen Guck- und Ausweichlöchern

Wir parken unterwegs und wandern zuerst zum romantischen Lac de Derborence.

Wir wandern weiter ins Tal, entlang der vom Gletscher geschliffenen Karrenfelder.

Ziel ist die Ebene von la Chaux.

Auf dem Rückweg machen wir noch einen Umweg zum Lac de Godey, einem Stausee aktuell mit sehr wenig Wasser.

Bisse Trient

Der Wohnwagen ist in Saillon aufgestellt und es reicht noch für eine Wanderung am Nachmittag.

Start auf dem Col de la Forclaz: Route entlang der Bisse Trient.

Bisse = Suone.

Die Umgebung wird immer imposanter.

Fotoshooting mit Arni Plüsch und dem Glacier du Trient im Hintergrund.

Atempause in Saillon

Wir ankern (einmal mehr) in Saillon, Camping Relais de la Sarvaz, nicht zum ersten Mal, der Camping ist absolut top, mitten in den Rebbergen und Plantagen.

Kaum sind die Wohnwagenräder blockiert, starten wir unsere Biketour Richtung Fully und dann gehts aufwärts. Kurz vor Chiboz zeigt die Steigung 23% an.

Restwolken hängen noch über den Bergen, aber sie sind und bleiben harmlos.

Nach Chiboz haben wir kurzerhand die Tageshöhe erreicht, nach ein paar ebenen Metern rollen wir einen holprigen Schotterweg ca. 1000 Höhenmeter zum Camping runter.

Tag zwei. Zuerst rollen wir Richtung Saxon…

… und dann geht auf der anderen Talseite den Berg hooooch.

Gefühlte 4 Liter Schweiss haben wir auf der Strecke verloren.

Die Aussicht würdigt aber die etwas überreizten Beinmuskeln.

Und wieder gehts den Berg runter, teilweise zu ruppig und mit einigen Schiebpassagen Richtung Charrat und zurück zum Camping.

Der letzte Sonnengruss an diesem Tag.

Sonntag – Runnintag. Vom Camping nach Ovronnaz.

Und dann heisst es wieder Anker lichten…

Camping-Saisonende im Wallis

Trotz angesagtem Regen – wir kuppeln an 😉

Abkuppeln tun wir in Saxon, Relais de Sarvaz. Nicht zum ersten mal sind wir auf diesem 4-Sterne Camping – der Camping wie auch die Region sind einfach top.

In Bex gibt es die Bergsaline mit Führung und damit verbunden eine spektakulären Zugfahrt in den Salzberg. Die Fahrt lässt sich nicht fotografieren, diese muss man erleben.

In der Nähe und erhöht liegt Ovronnaz und DIE Ausgangslage für alle Wander- und Trailfreuden.

Wanderung: Ovronnaz – Alp Saille – Plan Coupel – Plan Salentse – Plan Coupel – Jorasse…

… und zu Tale haben wir uns Trottis gemietet 🙂